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02 - Vom Wesen der Imagination   Datum: Mittwoch, 12. Mai 2004

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Einleitung:
Bei der mentalen Arbeit (wie z. Bsp. Meditation, Mentaltraining, NLP, usw.) aber auch beim ganz einfachen Entspannen stellt die Imagination das wohl grundlegendste und wichtigste Werkzeug überhaupt dar - oft zum Leidwesen für jene Menschen, welche diese Fähigkeit nicht beherrschen. Der Autor dieses Berichts weiß aus eigener Erfahrung, wie frustrierend es sein kann, wenn z. B. Teilnehmer eines Mentaltrainings in den schillerndsten Farben von ihren "Inneren Reisen" berichten und man selbst nur eine "schwarze Mattscheibe" während der Übungen vor Augen hatte.

Hauptteil:

Zwar sollen regelmäßige Visualisierungsübungen laut einschlägiger Literatur dabei helfen, die Fähigkeit der Imagination zu steigern, jedoch sind die Erfahrungen hinsichtlich der damit erzielten Ergebnisse auch bei konsequenter Anwendung recht bescheiden. Sicherlich helfen diese Übungen, wenn die Fähigkeit des Visualisierens schon in bescheidenem Maße beherrscht wird, ist dies aber nicht der Fall, stellen solche Übungen alleine keinen befriedigenden Lösungsansatz dar.

Als ein diesbezüglich wirkungsvolles Hilfsmittel hat sich die AudioStrobe-Stimulation herausgestellt - eine Weiterentwicklung der audiovisuellen Stimulation, wie sie von herkömmlichen Mind-Machines schon bekannt ist. Hierbei wird das Gehirn durch Licht- und Tonsignale auf bestimmten Frequenzen stimuliert, die mit entsprechenden psychischen und mentalen Zuständen oder Prozessen korrelieren.

Dieses Prinzip wurde für die Entwicklung der AudioStrobe-Stimulation aufgegriffen, wobei jedoch die Licht- und Klangsignale nicht auf einem Chip, sondern auf einer CD abgespeichert sind. Auf diese Weise ist es möglich, die optischen Impulse mit einer beliebigen musikalischen Komposition zu synchronisieren. Die audiovisuellen Stimulationsprogramme verlieren dadurch ihre Monotonie und vor dem inneren Auge entsteht eine Welt von phantastischen Farben und Figuren, die sich im Spiel mit den wechselnden Klängen der Musik bewegen, welche so an unglaublicher Plastizität gewinnt. Mittlerweile wurden bereits über 30 AudioStrobe-CDs für die verschiedensten Anwendungen entwickelt wie z. Bsp. Entspannung, Konzentration, Kreativität, Vitalität, Meditation aber auch Visualisieren und Imagination!

Häufig werden wir gefragt, ob eine AudioStrobe-Sitzung bei allen Menschen ein so intensives Traumerleben auslöst, wie es beispielsweise im Erfahrungsbericht von Sherita Shepherd beschrieben wird. Vordergründig ist diese Frage mit einem klaren "Jein!" zu beantworten. Diesbezüglich gibt es unserer Erfahrung nach zwei Kategorien von Menschen, wobei die Grenzen hier fließend sind:

  1. Bei Menschen, die grundsätzlich imaginieren bzw. visualisieren können, tritt etwa ab der dritten bis fünften AudioStrobe-Sitzung zwangsläufig ein intensives Traumerleben ein. Unsere Vermutung ist, daß es offenbar einiger Sitzungen zum "Eingewöhnen" bedarf, bis sich die Aufmerksamkeit von den äußeren Stimuli durch Licht und Klang abwendet und sich nach innen richtet. Sobald der Anwender gelernt hat, richtig abzuschalten, loszulassen und nicht mehr auf die äußeren Stimuli zu achten, aktiviert die AudioStrobe-Stimulation innere Prozesse, welche dann deutlich in die Wahrnehmung treten. Das innere Erleben einer solchen Sitzung beschränkt sich dann nicht nur auf ein deutliches Bilderleben, sondern es integriert alle sinnlichen Wahrnehmung auf der inneren Ebene wie beispielsweise taktiles und thermales Empfinden, Geruchs- und Geschmackswahrnehmungen sowie auditive Wahrnehmungen wie Geräusche oder verbale Sprache. Der Anwender befindet sich sozusagen mitten im Traumgeschehen und nimmt daran teil, anstatt es wie ein Beobachter zu betrachten.

  2. Bei Menschen, welchen das Imaginieren bzw. Visualisieren grundsätzlich schwer fällt, sind die Sitzungen hinsichtlich des inneren Erlebens zunächst weniger intensiv. Diese Menschen empfinden eine AudioStrobe-Sitzung zwar als entspannend und interessant, außer den Klängen und Lichtmustern sowie einiger kurz auftauchender Bildfragmente treten bei diesen Menschen im Extremfall jedoch keine besonderen Wahrnehmungen auf. Diese Menschen müssen ihre Imagination zunächst mittels spezieller Übungen trainieren, um während der AudioStrobe-Sitzungen ebenso intensive Traumerlebnisse zu erfahren, wie solchen Menschen, die bereits imaginieren können. Die AudioStrobe-Stimulation kann hierbei jedoch ein wirkungsvolles Mittel sein, dieses Training zu unterstützen.

Visualisieren und Imagination - was ist das?

Der Begriff "Visualisieren" bezeichnet den Vorgang, willentlich innere Bilder zu erzeugen. Das heißt, wenn Sie sich zum Beispiel einen bestimmten Gegenstand vorstellen, daß Sie diesen auch klar und deutlich vor Ihrem inneren Auge sehen können. Während das Visualisieren jedoch nur die visuelle (optische) innere Wahrnehmung bezeichnet, umfaßt die Imagination alle inneren Sinne, wie beispielsweise auch das Fühlen dieses Gegenstandes, das Hören eventuell damit verbundener Geräusche oder die Wahrnehmung damit verbundener Gerüche und Geschmacksnuancen, usw.

Prinzipiell ist es jedem Menschen möglich, zu imaginieren. Manche können dies auf eine sehr konkrete und bildliche Art und Weise während andere eben eher abstrakte Vorstellungen haben. Der Schlüssel zu einem bildlichen Vorstellungsvermögen liegt in der kognitiven Repräsentation, also der Darstellung bzw. Abbildung, Kodierung und Speicherung von Informationen im Gedächtnis und bei Denkprozessen.

Jeder Mensch nutzt irgendein System kognitiver Repräsentation, wenn er Informationen aus seinem Gedächtnis abruft oder bestimmte Denkprozesse durchläuft. Während manche Menschen ein sehr konkretes, bildliches und sinnlich orientiertes Repräsentationssystem haben, nutzen andere ein eher abstraktes Repräsentationssystem. Beides aber sind polare Ausprägungen ein und derselben Sache, nämlich des Phänomens kognitiver Repräsentation! Dementsprechend ist es auch möglich, die Ausprägung des eigenen Vorstellungsvermögens auf der Polaritätsskala so zu verschieben, das aus einem abstrakten Vorstellungsvermögen ein bildliches heranreift - oder umgekehrt.

Hierzu bedarf es eines konsequenten Trainings, bei welchem bestimmte Imaginationsübungen durch spezifische AudioStrobe-Anwendungen unterstützt werden, so dass schrittweise Erfolgssteigerungen möglich sind. Im nachfolgenden wird die Anleitung eines solchen in der Praxis erprobten Trainings beschrieben:


Vom abstrakten zum bildlichen Vorstellungsvermögen

Der beste Weg, das Imaginieren zu erlernen, besteht erfahrungsgemäß nicht darin, zu versuchen, von vorne herein eine bildliche Vorstellung zu produzieren, sondern auf einer abstrakten Vorstellung aufzubauen und diese sodann schrittweise zu konkretisieren, bis schließlich ein deutliches Bild vorhanden ist.
Wenn man sich im Gewichtheben versucht, beginnt man schließlich auch nicht mit Gewichten der Superlative, sondern mit solchen, für welche die eigene Kraft ausreicht. Auf diese Weise werden die Muskeln gestärkt und Teilerfolge erzielt, welche die Motivation fördern und auf denen weiter aufgebaut werden kann. Ebenso verhält es sich beim mentalen Training.

Im folgenden wird der Übungsablauf zum Erlernen der Imagination in Form eines 3-Phasen-Modells dargestellt:

Übungsphase I: Für den Anfänger eignen sich insbesondere solche Übungen, die zunächst auf einfachen, abstrakten bzw. geometrischen Formen (im folgenden Beispiel ein Quadrat) beruhen und ein wenig ausgeprägtes, bildliches Vorstellungsvermögen nicht überfordern.

Im ersten Übungsschritt ist es noch nicht wichtig, sich das Quadrat bildlich vorzustellen, sondern sich auf die mentale Vorstellung eines Quadrates, welche dem kognitiven Repräsentationssystem des Übenden entspricht, zu konzentrieren. Diese Vorstellung kann also durchaus abstrakter Natur sein - wichtig ist zunächst lediglich, daß der Übende diese Vorstellung im Fokus behält und nicht mit seinen Gedanken abschweift. Diese Konzentrationsübung kann durchaus eine gewisse Zeit des Trainings erfordern, bis sie in ausreichender Weise beherrscht wird.

Erst im zweiten Übungsschritt geht es nun darum, eine bildliche Vorstellung des Quadrates zu entwickeln: Während die Konzentration des Übenden also auf seiner gewohnten Vorstellung des Quadrates ruht, sollte er diese Vorstellung langsam ins Bildliche hinein verschieben, bis er schließlich ein relativ deutliches Bild des Quadrates vor seinem inneren Auge sieht. Bei diesem Prozess ist die Veränderung eines sehr subtilen und zunächst kaum spürbaren inneren Gefühls registrierbar. Wenn sich der Übende auf seine Vorstellung des Quadrates bzw. des daraus entstehenden Bildes und gleichzeitig auf das mit der Ausprägung dieser Vorstellung verbundene Gefühl konzentriert, wird es ihm zunehmend möglich, seine Vorstellung vom Abstrakten ins Konkrete - und umgekehrt - zu verschieben. Über die Nivellierung dieses subtilen Gefühls kann also die Ausprägung des Vorstellungsvermögens beeinflußt werden. Dies ist zwar anfangs etwas schwierig und erfordert einiges an Übung, jedoch wird die Wahrnehmung und Steuerung dieses Gefühls mit fortschreitendem Training zunehmend sensibler.

Nachdem für die beschriebenen Übungsschritte auch andere geometrische Formen (z. Bsp. Kreis, Dreieck, usw.) herangezogen worden sind, sollte der Schwierigkeitsgrad in einem dritten Übungsschritt dahingehend gesteigert werden, daß die Übungen mit dreidimensionalen Formen (Würfel, Kugel, Pyramide, usw.) durchgeführt und beherrscht werden.

Da die Übungen der Phase I sowohl mentale Entspannung als auch eine hohe Konzentration erfordern, eignen sich unterstützend für diese Übungen insbesondere AudioStrobe-Programme der Kategorien "Entspannung" und "Konzentration", um die Aufmerksamkeit während der Übungen nicht abschweifen zu lassen und sowohl die Vorstellung der jeweiligen Form bzw. des Bildes als auch das erwähnte, subtile Gefühl im Fokus zu behalten. Auch Biofeedbacksysteme zur Förderung von Entspannung und Konzentration sind in dieser Phase hilfreich.


Übungsphase II: In Phase II werden die Formen aus Phase I nun zu einfachen Gegenständen konkretisiert. Außerdem werden den Übungen zusätzliche Sinnesempfindungen hinzugezogen um das in Phase I ansatzweise erlernte Visualisieren zum Imaginieren auszubauen. Den Würfel sollte sich der Übende nun beispielsweise in seiner Hand liegend vorstellen und ihn dabei auch taktil wahrnehmen können. Aus einer Kugel kann die Vorstellung einer Apfelsine entwickelt werden, wobei auch der entsprechende Geruch oder Geschmack assoziiert wird. Ebenso sollten entsprechende, auditive Wahrnehmungen in die Übungen mit einfließen. Spielen Sie mit den jeweiligen Gegenständen in Ihrer Vorstellung. Seien Sie kreativ und lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. Diese Übungen machen Spaß und wecken den Entdeckergeist und die Experimentierfreude, die ein jeder von uns schon als Kind ausgelebt hat.

Der Schwierigkeitsgrad der Übungen kann in Phase II dahingehend gesteigert werden, dass man die abstrakten Formen, mit welchen die Übungen begonnen wurden, immer komplexer werden läßt, und man die Übungen schließlich direkt mit bildlichen Vorstellungen beginnen kann. Zwar sollten auch in dieser Übungsphase noch vornehmlich die AudioStrobe-Programme für Entspannung und Konzentrationsförderung als Unterstützung herangezogen werden, jedoch können auch zunehmend Programme für Visualisierung und Imagination eingesetzt werden.


Übungsphase III: Mit zunehmendem Fortschritt bei diesen Imaginationsübungen erlangen nun auch die reinen AudioStrobe-Sitzungen eine neue Qualität und die inneren Wahrnehmungen werden immer deutlicher. An diesem Punkt erreicht der gesamte Prozeß eine Eigendynamik, die es ermöglicht, mit den Imaginationsübungen aufhören zu können, da die AudioStrobe-Sitzungen diese Funktion mit übernehmen. Die Sitzungen werden immer deutlicher und induzieren regelrecht traumähnliche Zustände. Das gesamte innere Erleben dieser Sitzungen hat plötzlich einen ausgesprochen realen Charakter und man befindet sich dabei mitten im Geschehen. In dieser Übungsphase eignen sich insbesondere die AudioStrobe-Programme für Visualisieren und Imagination.

Wer die Fähigkeit der Imagination beherrscht, dem eröffnet sich ein virtueller Erlebnisraum mit durchaus realem Charakter. Nach Forschungserkenntnissen läßt bereits die Vorstellung, den Arm zu heben, die Neuronen im motorischen Zentrum entsprechend reagieren, was zeigt, dass das Gehirn zwischen realem Erleben und Imagination nicht unterscheidet. Diese Tatsache kann man sich auf vielfältige Weise zu Nutze machen, sei es nun für die mentale Arbeit, zur Selbstentdeckung, zur Bildung virtueller Erfahrungen oder einfach nur zu Unterhaltungszwecken bzw. für einen Urlaub in den inneren Welten.

Claudius A. Nagel, © 2001

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