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Kurze Geschichte der Elektrostimulation   Datum: Freitag, 14. Mai 2004

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Einleitung:
Die Geschichte der elektrischen Stimulation des Gehirns begann bereits Mitte der 20er Jahre, als der Schweizer Physiologe Walter Hess begann, in Katzengehirne Elektroden einzupflanzen. Durch die Elektroreizung bestimmter Hirngebiete war es ihm möglich, per Knopfdruck bestimmte Verhaltensweisen der Katzen auszulösen. Experimente mit anderen Tieren folgten, und schließlich entdeckte Wilder Penfield ähnliche Reaktionen beim Menschen. Während er herausfinden wollte, welche spezifischen höheren Gehirnfunktionen wie Sprache, Gedächtnis etc. von welchen Gehirnarealen gesteuert werden, konzentrierte sich James Olds in seinen berühmten Versuchen der 50er Jahre auf die Stimulation des Lustzentrums im limbischen System von Ratten. Quasi als Nebeneffekt seiner Versuche zeigte sich die für Anhänger von Mind Machines interessante Tatsache, daß derart stimulierte Ratten ein deutlich gesteigertes Lern- und Erinnerungsvermögen aufwiesen.

Hauptteil:

Der Mediziner Robert Heath ging noch einen Schritt weiter und pflanzte seinen Patienten "Lustelektroden" ins Gehirn. Und tatsächlich war es den Patienten möglich, durch Elektrostimulation ihres zerebralen Lustareals körperliche und emotionale Schmerzreaktionen zu mindern oder gar zu verhindern. In den 60er Jahren fand man heraus, daß eine intrakraniale Gehirnstimulation für die Schmerzkontrolle gar nicht nötig war, sondern die elektrische Reizung der Hautoberfläche ausreichte, die sogenannte "Transkutane Elektrische Nervenstimulierung" oder kurz "TENS" genannt.

Und bereits seit Mitte der 70er Jahre fanden die TENS-Geräte insbesondere bei amerikanischen Ärzten, Zahnmedizinern, Psychotherapeuten und Sporttrainern weite Verbreitung. Schließlich entwickelte der Neurobiologe Daniel Kirsch seinen ALPHA STIM als erstes System für die craniale Elektrostimulation (CES, eine Sonderform der Elektrostimulation zur harmonisierenden Aktivierung des zentralen Nervensystems). Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Stimulationssystemen auf CES-Basis, wie beispielsweise den Oasis CES.

"Bei diesen Geräten", heißt es im Buch von Berger und Pieper, "werden durch Elektroden, vorzugsweise an bestimmten Akupunkturpunkten wie z. B. dem Ohrläppchen (wo laut Ohrakupunktur der Kopf repräsentiert sei), feinste elektrische Stromimpulse an die Haut abgegeben. Bei manchen Geräten stammen die vorgegebenen Signale von Kassetten und werden durch ein Zusatzgerät in elektrische Impulse umgewandelt. Bei flexibleren Systemen kann man die Pulse durch einen Regler im ganzen Gehirnwellenbereich verstellen. Die Anwendung dieser Geräte bewirkt laut wissenschaftlicher Untersuchungen die Ausschüttung bestimmter Neuropeptide (Hormone wie Endorphine und Enkephaline [Untergruppe der Endorphine]) im Gehirn und Nervensystem, ohne daß man bis jetzt wüßte, durch welchen Mechanismus. Die CES-Systeme wurden ursprünglich hauptsächlich zur Linderung von Schmerzzuständen verwendet.

Einige Geräte dieses Typs sind jedoch auch berühmt geworden als eine der erfolgreichsten Drogenentwöhnungsmethoden. Eine Pionierin dieser Anwendung war die (englische) Ärztin Meg Patterson (...) Auch diese Maschinen müssen als Lerngeräte betrachtet werden, durch die das Gehirn lernt, seine eigenen Drogen zu produzieren, sich seine 'Belohnungen' und Lusterlebnisse selbst zu verschaffen und damit von Drogen unabhängig zu werden (...)" (Berger/ Pieper, S.53 f)

Während Berger und Pieper nur die weitgehend gesicherte Wirkung derartiger Elektrostimulationsgeräte bei der Behandlung von Schmerzzuständen wie zur Entspannung und die behauptete Beschleunigung von Heilungsvorgängen anführen, gehen Hutchisons Spekulationen erheblich weiter. Er führt nicht nur die Untersuchungen von Olds sowie von Aryeh Routtenberg an, die einen engen Zusammenhang zwischen Lernprozessen und der Produktion körpereigener Morphine (Endorphine) sowie anderen Neuropeptiden annehmen, um ihrer Argumentation für eine Verbesserung der mentalen Fähigkeiten durch den Einsatz derartiger Mind Machines Plausibilität zu verleihen.

Diese und andere Untersuchungen legen seiner Meinung nach den Schluß nahe, daß ein CES-System, auf die geeignete Frequenz, Amplitude und Wellenform eingestellt, "deine Fähigkeit, zu denken, neue Information aufzunehmen, Ideen auf neue Arten zu kombinieren, Fakten im Gedächtnis zu behalten, gespeicherte Information anzurufen und wiederzuerinnern, verbessert. Benutzer könnten beispielsweise die zu lernende Information (in Form von Audio- oder Videobändern, Büchern oder Artikeln, Bildern, Ideen) ihren Gehirnen präsentieren, während sie am Elektrostimulationsgerät angeschlossen sind oder während der Stunden unmittelbar nach dem Gebrauch des Gerätes (da belegterweise der Endorphinspiegel und die Spiegel anderer Peptide, die durch das Gerät bewirkt werden, hoch bleiben)

Möglicherweise bewirkt dieser spezifische Typ von Elektrostimulation, bestehend aus einer einmaligen Kombination von Wellenform, Frequenz, Amplitude und Stromstärke, die Produktion eines spezifischen Peptids (...) Obwohl die Steigerung der Gehirnfähigkeiten durch elektrische Stimulation weitgehend unerforscht ist, besteht kein Zweifel darüber, daß eine solche Stimulation sowohl den Endorphinspiegel als auch die Spiegel einer Anzahl von Schlüssel-Neurotransmittern erhöht. So lautet die Frage nicht, ob Elektrostimulationsgeräte die Mentalfunktion verbessern können, sondern, wie stark und auf welche Arten." (Hutchison, S.157 ff.) Mittlerweile liegt eine Doppelblindstudie vor, die u.a. belegt, daß mittels der cranialen Elektrostimulation auch eine Steigerung der Lernfähigkeit zu erzielen ist.


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