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MentalGames erhält Sonderpreis der MILIA   Datum: Freitag, 14. Mai 2004

Quelle: www.mind-machines.de, Copyright © 2004

Einleitung:
Auf der internationalen Multimedia-Fachmesse MILIA 2002 in Cannes nahm die Software MentalGames eine besondere Stellung ein, denn sie erhielt im Rahmen des Wettbewerbs "Multimedia-Transfer 2002" den Sonderpreis der MFG Medienentwicklung Baden Württemberg und der MILIA-Messeorganisation. Als erste psychointeraktive Multimedia-Software für Stressmanagement, die Mensch und Computer auf eine völlig neue Weise miteinander interagieren läßt, wurde MentalGames als wegweisendes Novum auf der Messe gekürt. Andrzej Slawinski nahm als Entwickler der MentalGames den Preis entgegen.

Hauptteil:

 
MentalGames-Entwickler Andrzej Slawinski bei der Preisverleihung


Was die CeBit in der IT-Branche ist, das ist die MILIA in der Multimedia-Branche. Das Fachpublikum zeigte ein reges Interesse an den MentalGames, da das Konzept der Psychointeraktivität als ein wirklich neuer Gedanke in der Branche - insbesondere auch im Spielesegment - aufgegriffen wurde.

 
Die MILIA in Cannes ist die internationale Fachmesse für Multimediaentwicklungen


Die Idee, mittels Biofeedback eine direkte Schnittstelle zwischen Mensch und Computer zu schaffen ist indes nicht unbedingt neu: So existieren bereits entsprechende Speziallösungen, welche es vollständig gelähmten Menschen ermöglichen, mit Hilfe des Biofeedbacks allein durch Gedankenkontrolle Briefe am PC zu schreiben. Weiterhin ist die militärische Forschung eifrig dabei, entsprechende Anwendungen für die mentale Steuerung von Waffensystemen zu entwickeln.

 
Claudius A. Nagel bei der Präsentation von MentalGames


Wirklich neu hingegen ist jedoch die Idee, die Möglichkeiten des Biofeedbacks nicht nur für die mentale Steuerung von Vorgängen am Rechner heranzuziehen, sondern gleichzeitig Rückkopplungsschleifen einzusetzen, welche ihrerseits wiederum einen Einfluß auf den Anwender haben. Erst durch die gegenseitige Einflußnahme zwischen Mensch und Computer entsteht eine kontinuierliche Schleife von Reiz-Reaktions-Folgen und somit das, was man schlechthin als "Interaktivität" bezeichnet.
Die Tatsache nun, daß ein Computerprogramm auf Gedanken und Gefühle reagiert und gleichsam auch auf diese wieder Einfluß nimmt, ist bislang noch nicht da gewesen. Das Konzept der Psychointeraktivität wurde mit MentalGames geboren. Zudem spricht MentalGames als Anwendungssoftware für Stressmanagement und emotionale Selbstbeherrschung einen breiten potentiellen Nutzerkreis an und stellt somit mehr als nur eine Speziallösung in einem engen Nischensegment dar.


Auch Macromedia interessierte sich für die MentalGames, die mit Hilfe der Macromedia-Authoring-Software entwickelt wurden.

Claudius A. Nagel, © 2002